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Reisebericht Korsika 2014 Die wilde grüne Insel. 2 tolle Anfahrtstage über die Schweiz und Italien liegen hinter uns. Andere nehmen die Autobahn, wir sagen “der Weg ist das Ziel”, wir wollen es schön haben. Wir lernten uns unterwegs kennen, beschnupperten uns und waren uns einig. Auf der Nachtfähre nehmen wir noch einen Absacker in der Bar und kommen aus dem Erzählen nicht hinaus. Es wird spät und der Wecker klingelt früh. Alle sind ein bisschen müde, aber beim Anblick der Insel strahlen die Augen und der erste Café au lait auf Korsika lässt Müdigkeit verschwinden. Von Null auf 2706 m über Null. Spektakulär zerklüfftet zieht sich die Landschaft vom Meer nach links, rechts, oben, unten. Dort die roten Felsen der Calanche um Porto, hier der weisse Kalkstein bei Bonifacio, drüben der Granit um die Bavella. Die Strassen werden aus allen übrigen Kurven dieser Welt zusammengestückelt. Schon wenn man in Savona an Bord der Fähre geht, fährt ein Transporter voller Rechtskurven mit. Geraden? Fehlanzeige. Der Asphalt ist überwiegend gut, die Konzentration fährt trotzdem immer mit. Korsika ist so schön wie anspruchsvoll für den Motorradfahrer. Immer wieder bewegen einen die Landschaften und man juchzt unter dem Helm. Augen auf die Strasse? Manchmal will man dahin trödeln und einfach schauen. Deswegen haben wir für Euch Pausen mit Aussichtspunkten herausgesucht. Der Teller steht in Blickrichtung über das Meer. Einer vergisst uns gar zu essen, weil er mit der Kamera im Anschlag einfach nur staunend die Strasse auf und ab geht. Das vorzügliche korsische Essen schmeckt unter blauem Himmel und der Wein am Abend trägt die Sonne in sich. In unserer Unterkunft fühlen wir uns einfach nur wohl, wenn das geparkte Motorrad am Rande der Terrasse steht, im eigenen Kühlschrank ein Bier auf uns wartet und der Chef den Grill anwirft und uns mit Köstlichkeiten bewirtet. Die Gäste haben ein Grinsen im Gesicht und lassen es sich schmecken. Zurücklehnen, den Tag ausklingen lassen, völlig stressfrei “wie in den eigenen vier Wänden” sagt einer aus der Gruppe. Für die Rückfahrt nach Hause nehmen wir die Tagesfähre, essen Eis, erzählen und schauen auf das Meer. Elba zieht vorbei, es wird Abend und wir legen an. Ein paar Kilometer bis zum Hotel und einem weichen Bett nach dem Abendessen. Alles richtig gemacht, sagt einer. Danke.
Autor: Dagmar/2014
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